Goldfink Vierfarbstifte

Goldfink Mehrfarbstifte

Stand: 16.02.2026



Wie bei allen anderen ihrer Produkte wurden 'Goldfink'-Mehrfarbstifte nur im Auftrag Goldfinks von anderen hergestellt.
Es sind vor allem Goldfink-Mehrfarbstifte von Fend bekannt.
Bis in die Mitte der 1930er Jahre gab es noch weitere Mehrfarbstifte, doch wurden sie alle von Fends Produkten abgelöst.
1934-1940 ist der Verkauf von Fend Norma belegt, 1939-1940 ist auch der Fend Super Norma gelistet.
Ein Goldfink-Modell des Fend Super Norma war ein Geschenk Adolf Hitlers an den Vater seiner Freundin Eva Braun.

Erkennungsmerkmale:
  • Der Name 'Goldfink' auf dem Stiftkörper, bei Mehrfarbstiften stets auf dem Klipp.
  • Eine bestimmte Form sechskantiger Köpfe (siehe Bild).


Firma Goldfink Berlin

Hintergründe des Geschäfts


Goldfink Berlin war eine ungefähr von 1910-1960 bestehende Firma aus Berlin mit bis zu 8 dort ansässigen Niederlassungen, welche Geschäfte (nicht Hersteller) für Schreibwaren mit Fokus auf Schreibgeräten waren.

Die verkauften Schreibprodukte waren Füllfederhalter, Stylographen, Drehbleistifte, Druckbleistifte, Zweiseitstifte und Mehrfarbstifte.

Als Zubehör gab es Ständer, Tintenfässer, Aufbewahrungstaschen-, -schachteln und -dosen.

Das Hauptgeschäft befand sich Anfang der 1930er Jahre in der Friedrichstraße 74, Ecke Jägerstraße. 1935 wurde es wohl in die Friedrichstraße 77 umgelegt.

Die anderen 7 Standorte waren bis zum 2.Weltkrieg:
  • Friedrichstraße 143
  • Friedrichstraße 163
  • Friedrichstraße 163
  • Leipziger Straße 113
  • Tauentzienstraße 4
  • Spittelmarkt 15
  • Alexanderplatz 2


Nach dem zweiten Weltkrieg waren es neben dem Büro in der Duisburger Straße 2 nur noch 5 weitere:
  • Kurfürstendamm 165/66
  • Joachimstaler Straße 43/44
  • Schloßstraße 20
  • Müllerstraße 132
  • Karl-Marx-Straße 172

Goldfink Logo

Fend-Fabrikate für Goldfink 1940





Kataloge von 1934, 1935, 1938, 1939 und 1940 können auf der Webseite von Tom Westerich gratis herunteladen werden.